„Auffem Hügel“ geht es weiter

Auch im Jahre 2017 wird es die beliebte Kleinkunstreihe „Kultur auffem Hügel“ geben.

Leslie Sternenfeld (l.) und Danka Luttermann machen weiter und kündigen ein Programm in gewohnter Qualität an.

Nach dem Schock des plötzlichen Todes von Micki Wohlfahrt mit nur 57 Jahren stellte sich bei den Beteiligten die Frage: Weitermachen wie bisher?
Die Antwort lautet nach einigem Ringen: Auch im Jahre 2017 wird es die beliebte Kleinkunstreihe „Kultur auffem Hügel“ geben, die der Kabarettist Micki Wohlfahrt vor rund 10 Jahren begonnen und die er maßgeblich mit seinem Humor und seinen Ideen geprägt hatte.
An den etwas schwankenden Besucherzahlen habe man schon gemerkt, dass Micki Wohlfahrt ­eine Lücke hinterlassen habe, sagt Leslie Sternenfeld (48). Er hatte die Reihe ebenso begleitet und ist selber Kabarettist – und war ein enger Freund des Verstorbenen. Ein Programm mit dem Duo Sternenfeld-Wohlfahrt sollte im November dieses Jahres Premiere in Köln haben.
Auch Danka Luttermann (48), ­Micki Wohlfahrts Lebensgefährtin bestätigt, dass das Publikum zunächst eher etwas gezögert habe, weil es unsicher war, ob und wie es weitergehe. Ändert sich denn was? Kasse und Moderation hat inzwischen Leslie Sternenfeld übernommen, der ebenso wie sein Vorgänger gern mit den Leuten plaudert. Das Programm 2017 steht fest und hat die gewohnte Qualität. Gleichgeblieben ist auch der Eintrittspreis von moderaten 8 Euro im Vorverkauf und 10 ­Euro an der Abendkasse. Elf Veranstaltungen kann das Publikum im 200 Personen fassenden evangelischen Gemeindesaal am Steinhügel 38 erwarten mit vielen bekannten, beliebten und unbekannten Künstlern. Erstmals auf der Bühne im Gemeindehaus stehen zum Beispiel Nessi Tausendschön und der Münchner Björn Pfeffermann. ­Eine alte Bekannte ist Ulrike Böhmer, die mit einem neuem Programm auftritt. Und passend zum Lutherjahr wird es im Oktober einen besonderen Abend geben mit Künstlern, die man sonst noch nicht gemeinsam auf der Bühne gesehen hat. Was die Kabarett- und Kleinkunstreihe außerdem ausmacht, sind das persönliche Verhältnis zwischen Veranstalter, Künstler und Publikum und Garantiegagen für die Künstler. Was noch bleibt wie früher: Jeder, der auftritt, bekommt eine Schneekugel mit eigenem Bild.


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