18 000 Kinder untersucht

Im Schuljahr 2017/18 wurde im Ennepe-Ruhr-Kreis allen Kindertagesstätten, Grund-, Förder- und Hauptschulen sowie einzelnen Sekundar-, Real- und Gesamtschulen eine zahnärztliche Untersuchung durch das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung angeboten.

 

Auf Achse für die Zahngesundheit: Das Zahnmobil machte in den letzten Monaten an zehn Grund- und Förderschulen.

„In 246 Einrichtungen haben unsere Zahnärzte fast 18 000 Untersuchungen durchgeführt“, zieht Dr. Inka Goddon, Leiterin des Bereiches Gesundheitsdienste für Kinder und Jugendliche im Schwelmer Kreishaus, jetzt Bilanz. Hintergrund der Aktivitäten des Kreises ist neben entsprechenden gesetzlichen Vorgaben die Erkenntnis, dass Karies zu den vermeidbaren Erkrankungen zählt. „Wer frühzeitig und gezielt vorbeugt, schützt seine Zähne“, macht Dr. Goddon deutlich. Zusammen mit den gesetzlichen Krankenkassen und den niedergelassenen Zahnärzten ist die Kreisverwaltung daher im Arbeitskreis Zahngesundheit aktiv. Die Erfolge der Kooperation lassen sich schwarz auf weiß belegen: Die Jugendlichen haben heute durchschnittlich nur noch einen kariös erkrankten Zahn im bleibenden Gebiss. Ein erfreulicher Trend, zu dem auch das Verhalten vieler Eltern einen wichtigen Beitrag leistet. Sie nutzen mit ihren Kindern die Vorsorgeangebote der zahnärztlichen Praxen. „Jedes fünfte Kind“, sagt Dr. Goddon, „weist aber nach wie vor ein erhöhtes Risiko auf, an Karies zu erkranken. Gerade sie benötigen unsere Unterstützung.“ Infos auch im Netz unter www.ak-zahngesundheit-en.de.


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