„Wir haben schon 1,6 Erden verbraucht“

ARD-Wettermann Sven Plöger hielt Vortrag bei den Stadtwerken.

Der bekannte ARD-Wettermann Sven Plöger war zu Gast auf einer Bühne im Foyer der Stadtwerke. Wetter und Klima seien zwei Paar Schuhe. Das eine finde heute statt, das andere sei das langjährige Resultat daraus, erklärte er dem Publikum und sortierte damit zunächst die wichtigsten Begriffe seines Vortrages. Der brachte immer wieder Bemerkenswertes zur Sprache.

Wie’s Wetter wird und was das Ganze mit Klima und dem gleichnamigen Wandel zu tun hat, das war das Thema eines kurzweiligen Vortrages im Stadtwerke-Haupthaus an der Ecke Westfalen- und Dortmunder Straße.
Der bekannte ARD-Wettermann Sven Plöger war zu Gast auf einer Bühne im Foyer der Stadtwerke. Wetter und Klima seien zwei Paar Schuhe. Das eine finde heute statt, das andere sei das langjährige Resultat daraus, erklärte er dem Publikum und sortierte damit zunächst die wichtigsten Begriffe seines Vortrages. Der brachte immer wieder Bemerkenswertes zur Sprache, das im weiteren Zusammenhang mit dem Klima steht.
Haushalt von Hamburg
Bangladesh mit seinen 150 Millionen Einwohnern sei so groß wie Bayern und Baden-Württemberg, verfüge aber nur einen Staatshaushalt in Höhe der Stadt Hamburg. Heute haben wir bereits die Ressourcen von 1,6 Erden verbraucht. Aber er beruhigte auch sein Publikum: „Der Klimawandel ist keine Katastrophe.“ Das müsse man aber in einem richtigen Zusammenhang verstehen. Der Klimawandel sei ein wirksames „Frühwarnsystem“ unserer Erde, das uns dazu bringen müsse, zum Beispiel sauberere Energie zu erzeugen oder behutsam mit nicht nachwachsenden Rohstoffen zu sein.
Ideen im Klima-Café
Im Anschluss den den Vortrag hatten die Besucher die Möglichkeit, im sogenannten Klima-Café ihre Ideen zum Thema vorzustellen und darüber zu reden.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem Themen wie zum Beispiel erneuerbare Energien, ferner Mobilität, energieeffiziente Sanierung und Klimaanpassung. Einhelliges Ziel von Bürgern und Experten: den Klimaschutz im Ennepe-Ruhr-Kreis ­gemeinsam voranzutreiben.


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