Volksbank.klassisch zum zwanzigsten Mal auf der Bühne

Musik aus drei Jahrhunderten, an der Tuba Joachim Müller (HätTest dU mal lieBA Flöte gelernt).

LWL-Museumsleiter Henrichshütte Robert Laube, Johannes Kunze von der Rhein-Ruhr-Philharmonie und Thomas Alexander, Marketingchef der Volksbank, bei der Vorstellung des aktuellen Programms.

Zum zwanzigsten Mal heißt es am Samstag, 18. November, 20 Uhr, im LWL-Industriemuseum Henrichshütte „Volksbank.klassisch“. Das bewährte Trio aus Gastgeber LWL-Industriemuseum Henrichshütte, Veranstalter Volksbank und den Ausführenden, die Rhein-Ruhr-Philharmonie, lädt ein zum Herbstkonzert mit klassischer Musik aus drei Jahrhunderten.
Unter dem Dirigat von Sierd Quarré werden Stücke von Haydn, Dvorák und Williams zu Gehör gebracht. Der Niederländer ist heute Assistent des Chordirektors an der Oper Köln und gehörte zu den Dirigenten der ersten Stunde von Volksbank.klassisch.
Auf dem Programm steht die Sinfonie 104 D-Dur, die 1795 in London entstand und Franz Joseph Haydn damals nicht nur Ruhm, sondern auch Geld bescherte. Er selbst notiert: „Die ganze Gesellschaft war äußerst vergnügt und auch ich. Ich machte diesen Abend viertausend Gulden. So etwas kann man nur in England machen.“ Diese Sinfonie gilt bis heute als Ideal-Typus einer klassischen Sinfonie.
Ein Jahrhundert später entstand in den USA die Suite A-Dur op. 98b von Antonin Dvorák. 1892 trat der Komponist eine gut dotierte Stelle als Direktor des National Conservatory of Music in New York an. Dvorák studierte in Amerika Spirituals und Indianermelodien, in denen er die Grundlage für eine eigene amerikanische Musik sah. Auch die charakteristische Volksliedtradition seiner böhmischen Heimat findet sich wieder. Seine Suite jedenfalls war ein richtiger Publikumsliebling.
Und schließlich Ralph Vaughan Williams. Er war ein Schüler von Maurice Ravel und komponierte für die Krönung von Elisabeth II. einen Choral, wobei erstmals seit Jahrhunderten nicht nur ein Chor, sondern auch die Gemeinde bei der Krönung mitsang. Das Konzert für Basstuba und Orchester f-Moll (1954) entstand zwei Jahre später. Am Abend von Volksbank.klassisch spielt Joachim Müller als Solist an der Tuba. Er kommt aus Lüdenscheid studierte Instrumentalpädagogik und Differenzierte Musikerausbildung auf Diplom an der Folkwang Hochschule bei Ulli Haas – nachdem er zuvor mit Chemie begonnen hatte. Als Freiberufler spielte er mit vielen bekannten Orchestern in Konzerthäusern, Opernhäusern und Theatern in ganz NRW. Er hat einen Lehrauftrag an der TU-Dortmund für Tuba und Euphonium und unterrichtet an den städtischen Musikschulen Gladbeck und Lüdenscheid. Außerdem spielt er in den Blechbläserquintetten „Brasstoria“ und „Moerser Blechbläser“ und dem Tubaquartett „HätTest dU mal lieBA Flöte gelernt“.
In der Regel sind alle Konzerte von Volksbank.klassisch ausverkauft. Karten gibt es für 15 Euro (ermäßigt 13 Euro) in den Filialen der Volksbank Sprockhövel-Hattingen sowie in der Musikinstrumententruhe in Hattingen.


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