„Unsere Kunden finden kaum noch einen Parkplatz.“

Edeka setzt auf die Dienste von „Fair parken“ – Zunächst Testwoche.

„Unsere Kunden finden kaum noch einen Parkplatz, weil der zum überwiegenden Teil von Fremdparker belegt ist, die dazu teils noch den ganzen Tag hier stehen“, sagt Firmenchef Dominik Grütter. Eine Parkraumbewirtschaftung durch die Firma „Fair parken“ soll das Problem lösen.

Einige Autofahrer verwechseln das: Parkplätze zum Beispiel auf den Grundstücken von Lebensmittelmärkten sind nicht öffentlich. Meist spielt das keine Rolle, wenn dort mal ab und zu Autos abgestellt werden, deren Fahrer keine Kunden sind. Vorm Geschäft der Familie Grütter ist das anders.
„Unsere Kunden finden kaum noch einen Parkplatz, weil der zum überwiegenden Teil von Fremdparker belegt ist, die dazu teils noch den ganzen Tag hier stehen. Wir möchten, dass die EDEKA-Kunden und die Patienten der Zahnärztin Frau Strotmann wieder entspannt parken können“, sagen Familie Grütter und Strotmann.
Um die Situation für seine Kunden wieder zu entspannen und unnötigen Parksuchverkehr zu vermeiden, setzt Familie Grütter auf die Dienste der Firma „Fair parken“. Sie bietet die Bewirtschaftung privater Parkplätze an, die zweckentfremdet genutzt werden. „Wir werden in diesem Dezember damit beginnen, zunächst mit einer Testwoche.“
In der Zeit gehen Mitarbeiter von „Fair play“ in Parkscheiben-Kostümen längs der 86 Stellplätze und verteilen Parkscheiben und weisen auf die neue Regelung hin: künftig nur noch eine Stunde Parken auf dem Gelände. Verstöße werden mit einer Geldbuße von 19,90 Euro bestraft – allerdings noch nicht in der Testwoche. Dann beginnt Phase zwei: eine Woche, wo falsches Parken noch 9.99 Euro kostet. Schließlich tritt der Normalfall ein. „Wir verteilen kostenlos Parkscheiben und halten sie auch nach der Testphase noch vor“, sagt der Lebensmittelhändler. Sind da nicht Konflikte programmiert, wenn Kunden vergesslich sind oder das Stundenlimt überschreiten? „Nein, das sehen wir nicht so. Bei Missverständnissen kann man mit den Mitarbeitern der Firma ,Fair play‘ sprechen oder mit uns. Dann lassen sich offene Fragen schnell klären“, sagt Dominik Grütter.

 


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