Taubenfutter schmeckt auch den Ratten!

Gerne würde die Stadt gar nicht mehr über das Verbot des Taubenfütterns informieren, aber vielleicht erreicht eine gute Erläuterung ja diejenigen, die zuletzt wieder reichlich Taubenfutter in der Innenstadt verteilt haben…

Deshalb erklärt das Ordnungsamt noch einmal die unliebsamen Folgen des Fütterns:
Unangenehm ist nicht „nur“ die Strafe von 100 Euro, die jemand zahlen muss, der beim Füttern erwischt wird. Denn das Bußgeld hat einen Grund, der auch einem Tierfreund einleuchten sollte: „Das Zeug schmeckt nicht nur den Tauben, die sich bei guter Fütterung übrigens stärker vermehren – es schmeckt auch den Ratten“, erklärt Burkhard Overkamp vom städtischen Ordnungsamt. Folge: Die Stadtreinigung muss das Taubenfutter entfernen, und die Entwässerung Stadt Witten (ESW) in den Kanalschächten noch mehr Rattenköder auslegen. „Einfacher und wirksamer wäre es, wenn das Taubenfüttern einfach aufhören würde“, so Overkamp. Das Ordnungsamt werde deshalb weiterhin konsequent gegen das Taubenfüttern vorgehen, denn die Bemühungen anderer für ein sauberes Stadtbild würden durch das Tauben- und Rattenfutter wieder zunichtegemacht. Deshalb redet Overkamp Klartext: „Es ist allgemein bekannt, dass das Füttern von verwilderten Haustauben auf Beschluss des Rates seit vielen Jahren in Witten verboten ist. Wer dagegen verstößt, muss zahlen.“
Die Höhe der Geldbuße richtet sich nicht nur nach der verfütterten Menge: „Besonders teuer wird es im Wiederholungsfall, weil das auf Vorsatz und fehlende Einsicht schließen lässt“. Auskünfte zur Rechtslage erhält man unter Tel. 581-3222.


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