Tanzen hilft bei guten ­Vorsätzen für das Jahr 2018

Es ist fast Halbzeit im Jahr 2018. Wie sieht es denn aus mit den guten Vorsätzen vom Jahresbeginn?

Es ist fast Halbzeit im Jahr 2018. Wie sieht es denn aus mit den guten Vorsätzen vom Jahresbeginn? Es ist gerade noch Zeit für ein frühes Fazit. Manch eine(r) hatte sich vielleicht vorgenommen, etwas für die Gesundheit zu tun. Das ein oder andere Kilo zu verlieren und mehr Sport zu treiben. ln den ersten Wochen des Jahres war es meist noch einfach sich zu motivieren. Mittlerweile fällt es einigen aber sicherlich schwerer, sich zum Sport zu „quälen". Manchmal gelingt es überhaupt gar nicht, den Versuchungen der Couch zu widerstehen. Wichtigste Voraussetzung für ein Durchhalten der Vorsätze ist: „Der Spaß an der Sache“.
Auch gemeinsam mit Freunden oder dem Partner sportlich aktiv zu sein, kann die Motivation erhöhen. Hierbei bietet die Tanzsportabteilung der TSG Sprockhövel für solche guten Vorsätze mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Leistungsstärken an. „ … und 3, 4, die Herren führen die Damen in den Fan…“ In der Dienstagsgruppe zum Beispiel weist Trainer Manfred Kruse in den nächsten Übungsschritt ein. Den elf Paaren, die dienstags abends in der Sporthalle der Hauptschule Niedersprockhövel ab 20 Uhr trainieren, ist der Spaß am Sport deutlich anzusehen. Ihre Disziplin: Tanzen! Standardtänze und Lateintänze wie z.B. Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Jive, ChaCha, Rumba, Samba oder Quickstepp stehen in den nächsten eineinhalb Stunden auf dem Trainingsplan.
Tanzen ist ein „Allround-Training“. Es stärkt die Muskeln im ganzen Körper und trainiert die Ausdauer. Nebenbei sorgt es auch für eine gute Körperhaltung, denn während des Tanzens wird der gesamte Körper angespannt. Studien italienischer Forscher haben ergeben, dass eine Stunde Walzertanzen wesentlich effektiver ist als Fahrradfahren auf dem Hometrainer. Vor allem: Die Tänzer der Studie hatten wesentlich mehr Spaß als die Fahrradfahrer. (Die Hometrainerfahrer mögen verzeihen.) Durch die rhythmischen Bewegungen zur Musik wird Serotonin ausgeschüttet, ein Glückshormon. ln der Tanzsportabteilung gibt es nur Ehepaare, die am Tanzen besonders schätzen, dass sie zusammen Spaß haben können.
„Gemeinsam soviel Spaß zu haben, da bietet sich eigentlich keine andere Sportart an“, erklärt Trainer Manfred Kruse. Der Spaß an der Sache hat auch die anderen Paare der Abteilung zum Tanzen gebracht: „Mit dem Partner etwas gemeinsam zu unternehmen und mit der Musik dabei, das ist das Tolle am Tanzen.“ Auch Gedächtnis und Koordinationsvermögen werden durch das Erlernen der Schrittfolgen geschult. Natürlich muss auch beim Tanzen, wie bei jeder anderen Sportart, immer  wieder geübt werden, bis die Schrittfolge sitzt. In den vier Gruppen (montags, 2x dienstags, donnerstags) sieht man immer wieder konzentrierte Gesichter bei den angesprochenen Tänzerinnen und Tänzern der TSG. Doch immer wieder blitzt ein Lächeln auf, sei es, weil die Figur endlich perfekt geklappt hat oder auch nicht. „Übung macht den Meister – auch beim Tanzen.“
Und von den Trainern bekommt man erklärt: ,,lm Prinzip kann jeder tanzen. Voraussetzung: Ein bisschen Musikalität und zumindest einer des Paares sollte ein wenig Rhythmusgefühl besitzen. Der Rest kommt dann von ganz allein.“
Wer Lust hat (mal wieder) das Tanzbein zu schwingen, kann jederzeit in eine der vier Erwachsenen-Gruppen reinschnuppern. Auch Tanz-Neulinge sind herzlich willkommen. Weitere Informationen bekommt man über Ingo Wegge, Abteilungsleiter Tanzsport, Tel. 02324 6863501, E-Mail: ingo.wegge@tsg-sprockhoevel oder über die lnternetseite www.tsg-sprockhoevel.de.Peter Steinmann
(Ach ja, 80% der Herren, sind „gefesselt und geknebelt“ zur ersten Tanz-Stunde mitgenommen worden und haben sich dann zu begeisterten Tänzern entwickelt!)


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