Stadtumbau Welper: Projekt „Altengerechtes Quartier“

Vera Moneke ist die neue Managerin – Maßnahme hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Alexander Kutsch vom Stadtumbaubüro, Quartiersentwicklerin Vera Moneke und Tanja Meis vom Seniorenbüro der Stadt Hattingen.

Im Rahmen des Stadtumbaus Welper ging Anfang Februar das „Altengerechte Quartier Welper“ als neues Projekt an den Start. Anknüpfend an die guten Erfolge des „Altengerechten Quartiers Rauendahl“ geht es hauptsächlich um die Entwicklung von Maßnahmen, die älteren Bewohnern zugutekommen. Denn der Anteil an Älteren und Senioren ist in Welper vergleichsweise hoch.
Mit dem Älterwerden gehen häufig spezifische Bedürfnisse und Problemlagen einher, die auf Stadtteilebene angepackt werden können. Das Spektrum reicht von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, über die Einrichtung und Weiterentwicklung nachbarschaftlicher Netzwerke und Treffs, bis hin zur Schaffung neuer (Unterstützungs-) Angebote für Menschen ab 55 Jahren. Ein wichtiges Ziel ist hier die Gewinnung von Menschen, die sich für ihr Quartier einsetzen und gemeinsam mit der Stadt Projekte umsetzen wollen, die das Leben im Stadtteil angenehmer machen.
Ab sofort ist Vera Moneke, die zuvor das Seniorennetzwerk „Welper aktiv“ hauptamtlich begleitet hat, in den Räumen des Stadtumbaubüros, Im Welperfeld 23, anzutreffen und über die Telefonnummer des Stadtumbaubüros, 9 67 66 91, oder über die E-Mail-Adresse aq@stadtumbau-welper.de zu erreichen. Für Ideen und Anregungen ist sie stets offen. Montags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 17 bis 19 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr werden feste Sprechzeiten angeboten. Darüber hinaus können weitere Termine vereinbart werden.

Bedürfnisse und Wünsche der Menschen
„Ich bin offen für die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen, denn daran sollen die Angebote angepasst werden“, erklärt die Quartiersmanagerin. Gemeinsam mit dem Stadtumbaubüro wird der Stadtteil Welper ganzheitlich betrachtet, die städtebauliche und die soziale Komponente spielen bei der Weiterentwicklung eine Rolle. Auch generationenübergreifende Projekte sollen dabei gefördert werden. „Wir hoffen, dass viele Menschen ihre Ideen einbringen“, betont Tanja Meis vom Seniorenbüro der Stadt Hattingen.
Das Projekt „Altengerechtes Quartier“ hat eine Laufzeit von drei Jahren und wurde vom Fachbereich Soziales und Wohnen der Stadt Hattingen konzipiert und beauftragt. Vera Moneke ist Mitarbeiterin des AWO-Unterbezirks Ennepe-Ruhr. Finanziert wird das Projekt mit
Städtebaufördermitteln des Landes NRW und des Bundes sowie der Stadt Hattingen im Rahmen des Stadtumbaus Welper.


Bilder