Sprockhövel im Advent: Hier wird gemütlich gefeiert

Am ersten Adventwochenende in Haßlinghausen, am zweiten dann in Niedersprockhövel.

Auch in diesem Jahr wird in Sprockhövel in der Adventszeit wieder gefeiert. Klein und gemütlich soll es sein. Bekannte und Freunde treffen, das gehört einfach dazu. In Haßlinghauen findet am ersten Adventwochenende das Adventsfest statt, in Niedersprockhövel gibt es am zweiten Wochenende den Nikolaus- und Kunstmarkt sowie das Konzert der Krebshilfe Sprockhövel/Hattingen in der Zwiebelturmkirche.

In Haßlinghausen lädt das Adventsfest in die Mittelstraße 16 bis 22 ein. Am Samstag, 2. Dezember, 16 bis 22 Uhr, und am Sonntag, 3. Dezember, von 11 bis 18 Uhr, trifft man sich zu Glühwein und Feuerzangenbowle. Gegen 17 Uhr werden die Gewinner der Tombola ausgelost. Und am Sonntag haben auch die Geschäfte zwischen 11 und 16 Uhr geöffnet.
Der Nikolausmarkt in Niedersprockhövel startet am Freitag, 8. Dezember, 17 Uhr. Ein erstes Highlight ist dann um 19 Uhr das Konzert in der Zwiebelturmkirche mit den „Soul Brothers“ zugunsten der Krebshilfe Sprockhövel/Hattingen. Die Sänger John Alexander, Daniel Keeling und Kirk Smith („The Soul Brothers“) gehören ohne Zweifel zu den besten Soul- und Gospelstimmen in Deutschland. Der New Yorker Sänger und Entertainer John Alexander performte als Kammersänger beim NEC Opera Program, war unter anderem Backgroundsänger bei Country-Superstar Kenny Rogers und konnte sogar Hillary Clinton schon mit seiner Stimme faszinieren. Darüber hinaus trat er in der berühmten U.S. Fernsehshow „Good Morning America” mit Diane Saw­yer auf. Zuletzt tourte John Alexander mit den „Golden Voices of Gospel“ durch Europa. Zusammen mit Daniel Keeling und Kirk Smith wird er auch die Besucher des Sprockhöveler Konzertes in eine besondere Stimmung versetzen. Karten gibt es bei der Volksbank. Nach dem Konzert gegen 20.30 Uhr bleibt Zeit für einen Glühwein und Gaumenfreuden, die es in den Büdchen an der Kirche gibt.
Am Samstag, 9. Dezember, hat der Markt von 15 bis 22 Uhr geöffnet. An diesem Tag und auch am Sonntag kann man in der Kirche wieder viele verschiedene Krippen im Rahmen einer Ausstellung bewundern. Am Sonntag, 10. Dezember, öffnet der Markt nach dem Gottesdienst.

Kunsthandwerk der Kunst- und Kulturinitiative
Zum dritten Mal findet an diesem Adventswochenende im Veranstaltungsraum der Sparkasse Sprockhövel, Hauptstraße 68, der Weihnachts-Kunstmarkt der Kunst- und Kulturinitiative statt.
Folgende Künstler nehmen diesmal teil: Christiane Eppendahl (Kreuzstich-Design), Andreas Falke (Zeichnungen, Radierungen, Kaffeeflecken), Henner Gräf (Steinbildhauerei), Beate Hartwig (Künstlerkarten), Ingo Hoffmann (Malerei und Skulpturen), Ingrid Janz (Schmuck), Inge Knorr (Bilder, Karten, Textil), Hans-Joachim Kusserow (Fotofantasien), Birgit Leskow (Seifenschätze), Alexandra Luczak /Kreativithek (Objekte, Textil, Basteln), Beate Seehöfer (Christbaumkugeln), Resi Schnieber (Schmuck, Keramik), Peter Schröer (Papierarbeiten), Pauline Winkelmann (Malerei, Zeichnungen), Regine Winkelmann (Malerei, Zeichnungen), Volker Winkelmann (Architekturzeichnungen).
Die Fairtrade-Gruppe Sprockhövel bietet wieder fair gehandelten Kaffee, Tee, Sekt und Weine (auch im Ausschank) und andere Fairtrade-Produkte an.  Außerdem wird ein hochwertiger Druck des berühmten Sprockhövel-Comics „Space Jamiri - Das schwarze Loch“ mit Künstler-Signatur verkauft. Geöffnet hat der Kunstmarkt am Samstag. 9. Dezember, 14 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 10. Dezember, 11 bis 18 Uhr.
Auch die Sprockhöveler Geschäftsleute wollen an diesem Sonntag ihre Läden von 13 bis 18 Uhr öffnen.
„Es geht um unsere Meile, es geht um Sie“, so WIS-Vorsitzender Lutz Heuser in einem eindringlichen Appell an die Sprockhöveler Einzelhändler. „Wir wollen mit dem Kunstmarkt und dem Markt an der Kirche erreichen, dass die Besucher zwischen diesen beiden Punkten auf der Hauptstraße bummeln und die Geschäfte aufsuchen. Dazu ist es aber notwendig, dass auf der Hauptstraße auch wirklich etwas los ist. Das ist eine Aufgabe, die die Geschäftsleute auf der Meile leisten müssen.“  Der kleine Nikolausmarkt ist nicht unumstritten, fuhr er doch im letzten Jahr ein ordentliches Defizit ein. Trotzdem will man den Markt in diesem Jahr noch einmal anbieten - ohne Standgebühren.


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