Spatenstich für ein Wohngebiet mit 100 Wohneinheiten

Hölterstraße/Im Riepelsiepen in Niedersprockhövel: Die Nachfrage nach Wohnraum ist groß.

Großer Bahnhof beim ersten Spatenstich für das neue Wohngebiet Hölterstraße/Im Riepelsiepen. Vor Ort waren neben Vertretern der Stadtverwaltung (unter anderem der Erste Beigeordnete und Kämmerer Volker Hoven sowie Susanne Görner, Sachgebiet Planen und Umwelt) natürlich auch Vertreter der Volksbank, Rechtsanwalt und Notar Christian Ruthenbeck sowie Vertreter des zuständigen Architektur-, Planungs- und Ingenieurbüros Donnermann & Partner.

Es kann viel Zeit vergehen, bis Menschen in bezugsfertige Wohnungen einziehen können - vor allem dann, wenn die Häuser neu gebaut werden. Das ist im Wohngebiet Hölterstraße/Im Riepelsiepen in Niedersprockhövel nicht anders. Mit den Planungen wurde 2005 begonnen und das zu beplanende Gebiet wurde geteilt. Der erste Teil ist längst fertig, jetzt erfolgte der Spatenstich zum Bau der Erschließungsanlagen für das zweite, größere Baugebiet.

Als die Planungen für das ganze Gebiet begannen, war Beigeordneter Bernd Woldt noch in Amt und Würden - er ist längst im Ruhestand. „Wir mussten das Baugebiet teilen, weil die Wiese, um die es heute geht, einer Erbengemeinschaft gehörte. Hier musste ein städtebaulicher Vertrag geschlossen werden. Das war nicht so einfach“, erklärt Susanne Görner von der Stadt Sprockhövel. Dabei geht es um Erschließungs- und Ausgleichsmaßnahmen, denn der Gesetzgeber hat vorgeschrieben, dass es für versiegelte Flächen einen Ausgleich, beispielsweise Neuanpflanzungen von Bäumen und Hecken, geben muss.
Seit Oktober 2016 liegt ein rechtskräftiger Bebauungsplan auf dem Tisch. Nun kann es endlich losgehen.
Es soll eine aufgelockerte Bebauung in Form von 33 Einzel- und Doppelhäusern mit drei dreigeschossigen barrierefreien Mehrfamilienhäusern errichtet werden, da dies der umliegenden Bebauung entspricht und eine weitere Durchgrünung des Plangebietes ermöglicht. Im westlichen Teil wird eine vorhandene gewerbliche Nutzung als Mischbaufläche mit entsprechenden Erweiterungsmöglichkeiten gesichert. Auch einen Spielplatz wird es geben.
Die Fläche ist topographisch anspruchsvoll, denn es gibt einen Höhenunterschied von 19 Metern. Über fünfzig Prozent der Grundstücke sind bereits verkauft, Preis pro Qudratmeter zwischen 300 und 390 Euro. Für die 31 Eigentumswohnungen gibt es eine lange Interessentenliste.
Bis alle neuen Besitzer eingezogen sind, dürften aber insgesamt vier Jahre vergehen.


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