Spatenstich fast ein Richtfest

Einziehen wird führender Zustelldienstleister.

Das Foto vom Spatenstich zeigt (v.l.): Romanus Vallieri, „General Area Manager“ Köln, „Hermes Germany“; Beate Gronau, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Witten; Jan Dietrich Hempel, Geschäftsführer „Garbe Industrial Real Estate“; Henning Schneider, Geschäftsstellenleiter „Hamburg Köster Bau“.

Zeit ist Geld, weshalb die „Garbe Industrial Real Estate“ nicht auf den offiziellen Spatenstich und Baubeginn warten wollte und eine 5 000 Quadratmeter große Halle im Rohbau in das Gewerbegebiet an der Brauckstraße in Witten-Annen hingestellt hatte. So mutete der erste Spatenstich vor dem riesigen Rohbau eher nach Richtfest an. Einziehen wird „Hermes Germany“, einer der führenden Zustelldienstleister Deutschlands.
„Die Verkehrsanbindung ist optimal und macht den Standort hochattraktiv“, betonte Jan Dietrich Hempel, Geschäftsführer der „Garbe Industrial Real Estate“ einen der Vorteile, die zu der Investitionsentscheidung geführt hatten. „Für Witten wird eine gute Nachfolgelösung für eine ehemalige Industriefläche geschaffen“, freute sich Beate Gronau, stellvertretende Bürgermeisterin der um Standortentwicklung bemühte Stadt Witten.
Die zentrale Lage auf dem ehemaligen Gelände von „HP Pelzer“ hat auch „Hermes Germany“ überzeugt. Witten wird daher einer von bundesweit 45 Standorten werden, in dem täglich bis zu 60 000 Sendungen für den Weitertransport von und an Endkunden umgeschlagen werden. Der geplante Einzugsradius von etwa 50 Kilometern erstreckt sich dann von Datteln bis Lüdenscheid in der Nord-/Südachse sowie von Duisburg bis Iserlohn in der West-/Ostrichtung.
100 Arbeitsplätze für Witten
„In Witten werden wir unsere bisherigen Depots in Hagen und Dortmund zusammenlegen. Dadurch entstehen vor Ort 100 Arbeitsplätze“, erläuterte Romanus Vallieri, „General Area Manager“ Köln von „Hermes Germany“. „Die Inbetriebnahme des Depots ist Teil eines umfangreichen Zukunftsprogramms, mit dem wir die Paketzustellung beschleunigen und unsere Infrastruktur auf zusätzliches Wachstum ausrichten wollen.“ Das neue moderne Depot führt dabei die schon länger bestehenden Standorte Hagen und Dortmund zusammen. Alle Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, in Witten weiterzuarbeiten – Arbeitgeber Hermes rechnet selbst damit, dass 60 Mitarbeiter das Angebot annehmen werden.
Hochmoderne Förder- und Sortiertechnik
Zwei Hallen mit zusammen 26 000 Quadratmetern entstehen. Das Grundstück an der Brauckstraße hat eine Größe von 30 000 Quadratmetern. Hermes selbst wird etwa 16,5 Millionen Euro in die technische Ausstattung der Immobilie investieren, vor allem in eine hochmoderne Förder- und Sortiertechnik mit einer Leistungsfähigkeit von bis zu 10 000 Teilen pro Stunde bei gleichzeitiger Energieeinsparung von 15 Prozent. Die Halle erhält 63 Tore, an denen be- und entladen wird.


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