Sesam-Stiftung hilft der Förderschule in Hiddinghausen

1000 Euro für die Holz-AG zur schulischen und beruflichen Ausbildung der jungen Menschen.

Seit einigen Jahren unterstützt die Sesam-Stiftung die Förderschule in Hiddinghausen. Das Foto zeigt v.l. Willibald Limberg, Vorstand Sesam-Stiftung, die Sonderschullehrer Sabine Schmitt und Martin Störte sowie Sonderschulrektorin Britta Hein und Sonderschulkonrektor Wolfgang Kallis mit Schülern der Berufspraxisgruppe „Holz“.

Die Sprockhöveler „Sesam-Stiftung für Jugendhilfe“, gegründet 2002, hat es sich zum Ziel gesetzt, die schulische und berufliche Ausbildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen durch Projekte und (sozial-)pädagogische Maßnahmen zu fördern. Seit vielen Jahren unterstützt die Stiftung auch die Förderschule in Hiddinghausen. Jetzt konnte sich die Schule erneut über 1000 Euro für die Holz-AG freuen.
Die Förderschule in Hiddinghausen bietet als Ganztagsschule ab dem ersten Schuljahr neben den Fachbereichen auch entwicklungs- und handlungsorientierte Lernbereiche, Arbeitsgemeinschaften sowie für die Abschluss-Stufe lebensorientierte Bereiche an.

Intensive Begleitung
Dazu gehört beispielsweise eine Trainingswohnung, aber auch eine intensive Begleitung beim Übergang in die Arbeitswelt. Mit Kaminholzherstellung, Metallschrottentsorgung oder einer Arbeitslehre mit Werktechniken können immer wieder Praktika eingeübt werden. „Ausdauer und Planungsfähigkeit müssen unsere Schüler erlernen. Wenn sie den Prozess einer Arbeit verstehen, die aus Beginn, Durchführung und Ende besteht, dann haben sie viel erreicht“, erklärt Sonderschulkonrektor Wolfgang Kallis. Ein Projekt ist seit 2007 die „Holz-AG“. Für die Schule in Hiddinghausen werden im EN-Kreis in den Wäldern bestimmte Bäume geschlagen, die „Holz-AG“ verarbeitet das Holz dann weiter zu Kamin- und Anzündeholz und verkauft die Produkte im Schulumfeld. Mit Motor- oder Handsäge wird gearbeitet, die gesägten Stücke auf einen Hänger geladen (die Schule verfügt über zwei Fördervereinsbusse mit einem großen Hänger) und zur Schule gebracht.
Dort werden die Holzstücke kleiner gesägt, zu dicken Stämmen im Maschinenraum mit der Maschine gespalten. Ist das Kaminholz fertig und verkauft, wird es erneut auf den Hänger geladen und zu den Käufern geliefert. Maschinen und Geräte wurden mit finanzieller Unterstützung der Sesamstiftung beschafft – und in dieses Projekt fließen jetzt auch erneut 1000 Euro. „Jeder Cent, der in die Arbeit und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen gesteckt wird, ist eine gute Investition. Das gilt besonders für benachteiligte Kinder und Jugendliche, denn unsere Gesellschaft schaut zu oft nur auf die Starken“, erklärt Willibald Limberg von der Sesam-Stiftung.


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