Schichtfest 2017: Sprockhövel auf dem Weg zu Wacken2

Jugendkulturfestival geht am 14. Oktober in die zweite Runde – viele Sponsoren machen mit.

Volles Haus bei der Pressekonferenz zum „Schichtfest 2017“ am Samstag, 14. Oktober, 17 bis 23 Uhr, Glückaufhalle. Ganz hinten v.l. Werner Sauerwein (Sparkassenstiftung), Peter Schröter (Fachbereich Jugend und Soziales, Stadt Sprockhövel), Christoph Terkuhlen (Sparkassenstiftung), in der Mitte Annette Dornieden (TSG Handballabteilung), Miriam Venn (Flüchtlingshilfe Sprockhövel), Ute Feldmann (Jugendzentrum Niedersprockhövel), Karin Hockamp (Kunst- und Kulturinitiative Sprockhövel), Andreas Wiese (Radio Ennepe-Ruhr), Beate Prochnow (Kunst- und Kulturinitiative), vorne Thomas Alexander (Volksbank Sprockhövel) und Melina Olbrich (Johnny Anaconda).

Noch ist der Bekanntheitsgrad vom Jugendkulturfestival eher bescheiden, doch das kann sich ändern. Wacken hat ja auch mal klein angefangen... Zahlreiche Sponsoren und ehrenamtliche Helfer wollen jedenfalls dafür sorgen, dass es am Samstag, 14. Oktober, 17 bis 23 Uhr, in der Glückaufhalle richtig kracht. Ihr Ziel: Eine Veranstaltung für die Jugend auf die Beine stellen.
Stadt und Kunst- und Kulturinitiative wissen wohl: Sie treffen damit nicht jedermanns Geschmack. Aber sie sind sich sicher: „Wir müssen auch den Jugendlichen in unserer Stadt etwas bieten.“ Als Verein müsse man sich nicht immer die Frage stellen, was der eigene Geschmack sei, sondern offen sein für neue Zielgruppen.
Und das ist die Jugend. Und die soll am 14. Oktober richtig auf die Tube drücken. Allerdings: Wie bei der Premiere im letzten Jahr gibt es im alkoholischen Bereich nur Wein und Bier und das natürlich streng nach dem Jugendschutzgesetz. Außerdem sorgen Taschenkontrollen, unterschiedliche farbige Festivalbändchen und eine Security dafür, dass hier nichts aus dem Ruder läuft – was übrigens in 2016 sehr gut geklappt hat. Die Sparkassenstiftung, die Volksbank, der örtliche Lions-Club Sprockhövel/Herbede, Wesero und TZB, das Projekt „Kohle für coole Projekte“, die Handballabteilung der TSG Sprockhövel sowie die Flüchtlingshilfe Sprockhövel, Johnny Anaconda, Musikinstrumententruhe, Radio Ennepe-Ruhr und die Kunst- und Kulturinitiative Sprockhövel stehen mit Geld oder Engagement an der Seite der Stadt und des Jugendzentrums, um die Veranstaltung auf und über die Bühne zu bringen. Ideengeber des ganzen Spektakels war übrigens im letzten Jahr Julius Schwoerer-Boehning, selbst Musiker.
Auch das „Wuppertaler Rockprojekt“, erfahren in der Durchführung solcher Veranstaltungen, steht wieder unterstützend zur Seite. Musikalisch geht es erstmal los mit der Musikschule, der MAS-Band, dem Songwriter-Projekt des Jugendzentrums und der Cachon-Gruppe. Danach spielen sieben Bands, die sich alle beworben haben, hier spielen zu dürfen und aus rund dreißig Bewerbungen ausgesucht wurden. Wann genau sie an diesem Tag auf der Bühne stehen, wird am Veranstaltungstag kurz vorher ausgelost. Hintergrund: Die Fans sollen bleiben und nicht nach dem Auftritt ihrer Band die Halle verlassen. Zum Schluß spielen zwei schon sehr bekannte Bands: 1. „Blue House“. 2016 startete die Band mit der Teilnahme am SPH Bandcontest. 1400 Bands hatten sich beworben und die Sprockhöveler Gruppe landete im Finale im Januar 2017 mit zwölf Bands auf dem dritten Plaz. Und 2. die Band TIL aus dem Sauerland, die im Mai ihre ersten Plattenvertrag unterschrieben hat. Das Rocktrio ist seit Januar mit dem Bulli ihres alten Klassenlehrers auf großer „TILmySchool-Tour“ durch ganz Deutschland unterwegs. Die Handballabteilung der TSG Sprockhövel kümmert sich um die Getränke, die Flüchtlingshilfe um das leibliche Wohl, Johnny Anaconda um Festival-Shirts.
KARTEN: Online, bei allen Bandmitgliedern, in den beiden Jugendzentren, bei Peter Schröter im Sprockhöveler Rathaus und natürlich an der Tageskasse. Online kosten die Karten vier Euro, im Vorverkauf sonst fünf Euro, an der Tageskasse sieben Euro. Sprockhövel rockt!


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