Prima ergänzt: Wie man mit Biomüll mobil sein kann

Ladesäule für E-Autos bei der AHE eingerichtet – Aktion mit den Stadtwerken und der AVU.

Zur Einweihung einer weiteren öffentlichen Ladestation für Elektro-Autos bei der AHE waren unter anderem zugegen, von links: AHE-Geschäftsführer Johannes Einig, Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schumski sowie AVU-Vorstand Uwe Träris.

„Auf zum spritzig-frischen Badevergnügen im Wittener Freibad. Erleben Sie mit Ihrer Familie einen sonnigen Tag mit Schwimmen, Spiel, Spaß und reichlich Bewegung. Eines ist klar: Begeisterung ist garantiert.“
So freuen sich die Wittener Stadtwerke auf ihrer Internetseite auf die Saison. Wer sich mitreißen lassen möchte: Das Freibad in Annen öffnet sehr bald wieder. Der Start in die Saison ist am Samstag, 12. Mai, um 6.30 Uhr.
Umwelt und E-Mobilität sind zurzeit die großen Themen, nicht nur bei den Wittener Stadtwerken. Wie kann Elektromobilität anschaulich werden? Eine gute Idee präsentierten jetzt die AHE, die Stadtwerke Witten und die AVU an der Biomüllvergärungsanlage am Bebbelsdorf.
Dort stellten die drei Unternehmen die öffentliche Ladesäule für E-Autos und den elektrisch betriebenen VW Golf der AHE vor. Und auf dem Pkw ist zu lesen: „Wussten Sie, dass wir aus einer Tonne Bioabfall Strom für 2 000 Kilometer E-Mobilität gewinnen?“ Die Ladesäule ist ein gemeinsames Projekt der drei Unternehmen – die Initiative ging von der AHE aus, die Stadtwerke Witten sorgten für den Anschluss an die Stromleitungen und die AVU für die Einbindung in das bundesweite Ladesäulennetz. So freuten sich denn auch die drei Chefs der Unternehmen. AHE-Geschäftsführer Johannes Einig erklärte: „Mit dem Biomüll aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis erzeugen wir hier Strom und wollen anschaulich erklären, was man damit alles machen kann. Kurzgefasst: Wie man mit Biomüll mobil sein kann.“ Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schumski meint: „Bei diesem Projekt haben wir uns prima ergänzt – wie bei vielen Projekten für die Energie-Effizienz-Region arbeiten AHE, AVU und wir Hand in Hand.“
Und AVU-Vorstand Uwe Träris betont: „Elektromobilität ist bereits ein fester Bestandteil unsers Handelns als Energieversorger. Wir sorgen für den Ausbau der Lade-Infrastruktur und haben mittlerweile acht E-Autos im Fuhrpark. Und vor allem: Wir beraten unsere Kunden und machen maßgeschneiderte Angebote – Unternehmen ebenso wie privaten Haushalten.“
Die Ladesäule befindet sich an der Straße zur Biomüll-Vergärungsanlage, aber außerhalb des Betriebsgeländes und ist somit rund um die Uhr erreichbar. Sie liegt direkt an der Verbindung zum Radweg Rheinischer Esel.
Der elektrische Fuhrpark der Stadtwerke Witten umfasst zwei E-Bikes und zwei E-Roller sowie einen „Smart fortwo electric drive“ und einen „Renault Kangoo Maxi Z.E.“ Vor nicht allzu langer Zeit hinzugekommen sind nun auch zwei BMWs i3, ein reines E-Auto und ein Hybrid-Fahrzeug.
Die Stadtwerke fördern die E-Mobilität auch mit einem neuen Tarif: mit „Unser Strom Stadtwerke mobil“ können Kunden ihr E-Auto über Nacht zum besonders günstigen Preis mit Ökostrom aufladen. Damit setzen die Stadtwerke Witten – als einer der ersten Anbieter in NRW – ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz.


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