Neueröffnung: SENIORENZENTRUM AM ALTEN RATHAUS

Annähernd zwei Jahre ist es nun her, dass der Neubau des Pflegezentrums in Witten den Einwohnern vor​gestellt wurde. Auf dem 5 500 Quadratmeter großen, ehemaligen Betriebsgelände der ­Bundesbahn, das hinter dem alten Herbeder Rathaus an der Wittener Straße 6 liegt, sind zwei ­dreigeschossige Neubauten mit Penthäusern obendrauf entstanden.

In dem ersten Gebäude befindet sich nun das Seniorenpflegeheim mit 38 Einzelzimmern und es sind neun davon getrennte seniorengerechte Appartements entstanden. Dieser Bereich wird ab November bezugsfertig sein.
Das zweite Gebäude auf dem Grundstück verfügt über weitere 16 Wohnungen. Hier wird die Fertigstellung für Dezember erwartet. Alle insgesamt 25 Wohnungen sind verkauft und werden sowohl von Eigentümern, als auch von Mietern bewohnt werden. Um die Versorgung auch bis ins hohe Alter sicher zu stellen, wird die AP Pflegedienste GmbH den Service im Bereich des Betreuten Wohnens übernehmen. Die Gesellschaft ist gleichzeitig Betreiber und Mieter des Pflegeheims, dessen Name nun mit „Seniorenresidenz am alten Rathaus“ die Verbindung zur lokalen Örtlichkeiten darstellen soll. Insgesamt hat das gesamte Bauprojekt in etwa sieben Millionen Euro gekostet.
Die demografische Entwicklung
Nun könnte man meinen, das neue Seniorenzentrum wird in direkte Konkurrenz zum bereits langjährig bestehenden Josefhaus stehen. Dies sieht der Geschäftsbereichsleiter Herr Thomas Harazim indes anders: „Wer sich die demografische Entwicklung und den damit einhergehenden Bedarf anschaut wird feststellen, dass wir das Angebot in der stationären Pflege bereichern werden. Wir möchten ein gutes und freundschaftliches Klima zu unseren Nachbarn wahren. Für einen Verdrängungswettbewerb ist in Herbede aus unserer Sicht kein Platz.” Und die Nachfrage scheint ihm Recht zu geben. Mit der Eröffnung am Donnerstag, 2. November, (der 1. ist ein Feiertag) werden bereits fünf Bewohner in den ersten Tagen einziehen. Weitere Anmeldungen liegen schon vor. „Wir möchten uns bei der Eröffnungsphase Zeit lassen, um weder die Mitarbeiter und insbesondere nicht die Bewohner zu überfordern oder zu stressen,“ so Frau Sabine Goedtke, Pflegedienstleitung des Hauses. Daher wird in einem ersten Schritt auch nur ein Wohnbereich geöffnet. Die Wohnbereiche zwei und drei folgen dann in den kommenden Monaten.
„Bis dahin können sich dann die Bewohner, Angehörige und das Mitarbeiter-Team langsam einspielen,“ so Frau Goedtke weiter. Denn schließlich heißt es, die maximal 14 Bewohner starken Wohngruppen mit den dazugehörigen Wohnküchen zu organisieren und die Abläufe zu gestalten. Durch die kleinen Einheiten soll ein familiäres und individuelles Leben möglich werden. Davon ist auch der Geschäftsführer der AP GmbH, Herr Michael Kamp, überzeugt: „Wir haben mit dem Wohngruppenkonzept in allen unseren Einrichtungen sehr gute Erfahrungen gemacht. Hier wird dieses Konzept noch einmal dadurch bestärkt, dass wir lediglich 38 Plätze anbieten. Dadurch ist eine familiäre Gemeinschaft, in der es ein ausgewogenes Miteinander gibt, Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Start und ein langfristiges Arbeiten.“
Tag der offenen Tür
Und davon können sich alle Interessierten gerne selber überzeugen. Am Samstag, 25. November, lädt das Seniorenzentrum am alten Rathaus alle herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein. Ab 11 Uhr wird mit einem bunten Rahmenprogramm die offizielle Einweihung des Hauses gefeiert. Für das leibliche Wohl sowie Kaffee und Kuchen zu einem kleinen Obolus wird ebenfalls gesorgt sein. Die Betreiber, Mitarbeiter und Bewohner freuen sich darauf, einen Einblick in das Haus zu ermöglichen, Fragen zu klären und neue Kontakte zu knüpfen.


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