„Nähwerkstatt“ belegt ersten Platz

EN-Krone geht an 17 Projekte: Engagement für Gemeinwohl.

Gruppenfoto mit allen Preisträgern nach der Siegerehrung: Die ehrenamtlichen Helfer beeindruckten ihr Publikum in der vollbesetzten AVU-Kantine bei der Vorstellung der Projekte. Und das, obwohl alle „vom Fach“ sind und sich fürs Gemeinwohl einsetzen.

Am Ende des Abends wurde es langsam zur Gewissheit: Wie im Vorjahr bekam das Projekt der Flüchtlingshilfe Sprockhövel die meisten Punkte der Jury und die meisten Stimmen bei der (weniger gewichteten) Abstimmung im Internet.
Die „Nähwerkstatt“ der Initiative belegt den ersten Platz in der Staffel „Soziales“ beim AVU-Engagement-Wettbewerb. Das Bürgerforum Esborn aus Wetter mit ihrem Bauernmarkt „Made in Esborn“ und die Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen mit ihrem „Freitagskreis“ kommen auf die Plätze zwei und drei.
Doch wie bei den anderen „ENKrone“-Siegerehrungen zeigte sich auch: Die Gewinner sind sie alle. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beeindruckten ihr Publikum in der voll besetzten AVU-Kantine bei der Vorstellung der Projekte.
Und das, obwohl ja alle „vom Fach“ sind und sich auf vielfältige Weise für ihre Mitmenschen, für das Gemeinwohl einsetzen. Da ist zum Beispiel der Stadtsportverband Breckerfeld, der mit einem Informationstag zum Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport“ Kinder, Jugendliche und Erwachsene sensibilisieren möchte. Oder der Seniorentreff „Kick“ in Hattingen, der mit einer Veranstaltungsreihe ältere Menschen „vom Sofa locken“ möchte, so die eigene Projektbeschreibung. Und das sind nur zwei Beispiele von insgesamt 17 „gekrönten“ Projekten.
Die Punktevergabe für die insgesamt 20 Bewerbungen lag wie immer in den Händen einer Jury, unter anderem bestehend aus: Harald Heuer (langjähriger Projektleiter „Zeitung und Schule“), Rolf Stoffels (Unternehmer und SIHK-Präsident), Armin Suceska (Leiter Kommunales Integrationszentrum des EN-Kreises).
Sie hatten die Qual der Wahl. Insgesamt fördert die AVU die Projekte mit 18 300 Euro, die beiden bestplatzierten Vereine erhalten dabei die Höchstförderung von 2 000 Euro.


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