Messe Hattingen 2017: Füreinander - Miteinander

Zum dritten Mal präsentieren sich im LWL gemeinnützige und soziale Organisationen.

Organisiert wird die Messe Hattingen von, Katharina Huy, Gunda Othold, Tanja Meis und Bodo Steinhauer.

Am Samstag, 4. November, 11 bis 16 Uhr, findet in Hattingen unter der Überschrift „Miteinander-Füreinander“ zum dritten Mal die große Messe der gemeinnützigen und sozialen Organisationen statt. Über siebzig Gruppen, Organisationen und einige gewerbliche Aussteller präsentieren in der Gebläsehalle des LWL-Industriemuseums Henrichshütte ihre Angebote für die Generationen.

Das Seniorenbüro der Stadt Hattingen, der Verein Lebendiges Hattingen, die Selbsthilfekonferenz und das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen organisieren diese Messe von Hattingern für Hattinger. Mit dieser Veranstaltung wurden im Jahr 2015 die Senioren- und die Gemeinnützigkeitsmesse und der Selbsthilfetag zusammengeführt, um Kräfte zu bündeln und Synergien erzielen. In den ersten beiden Jahren wurde die Messe auch von den Besuchern sehr gut angenommen.
Praktische Vorführungen und das selber Ausprobieren locken auch die Jüngeren an. Zum Beispiel können gehandicapte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit dem „Fit 2Go-Dreirad-Tandem“ wieder Freude an Bewegung erleben.
Neben den Messeständen informiert ein einladendes Vortragsprogramm über Gesundheits- und Vorsorge-Themen, zu Verbraucherschutz und über Therapie- und Hilfs-Projekte. Für das gemeinschaftliche Wohnen wirbt das kreisweit erste Mehrgenerationen-Wohnprojekt WIWOZU aus Hattingen. Katharina Huy wird unter dem Titel „Warum ich in einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt lebe!“ über praktische, soziale und alltagspolitische Aspekte dieser Wohnform berichten und die Zuhörer ermutigen, andere Formen des Zusammenlebens auszuprobieren.
„Neben bereits bekannten Organisationen sind in diesem Jahr auch einige neue Aussteller mit dabei“, weiß Tanja Meis vom Seniorenbüro der Stadt Hattingen. Erstmals dabei sind in diesem Jahr zum Beispiel Fleckimobile tiergestützte Therapie und Pädagogik, die Verbraucherzentrale NRW und die Selbsthilfegruppe Doppel Diagnose.
Interessierte können auf einem Rollator-Parcour üben, wie man mit einem Rollator richtig und gesund geht, bremst, Kurven fährt, Bordsteine und Schrägen überwindet und sich sicher hinsetzt und wieder aufsteht. Die Verkehrswacht des Ennepe-Ruhr-Kreis bietet Reaktionstests an. Schwerpunktmäßig wird es jedoch darum gehen, die sichere Nutzung von Bus und Bahn zu trainieren. Rollator-Nutzer erfahren, wie sie sich an den Haltestellen und beim Ein- und Ausstieg richtig verhalten und was es während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu beachten gibt. Die Polizei EN, sowie die Verkehrswacht und der Bus der VER stehen links neben der Bühne in der Gebläsehalle.
Neben den Ausstellern gibt es Vorträge, ein Bühnenprogramm und für das leibliche Wohl wird mit Würstchen, Kuchen, Kaffee und Bier gesorgt. Die Veranstalter möchten mit dieser Messe den Besuchern die breite Angebotsvielfalt in Hattingen aufzeigen, die gemeinnützige und soziale Organisationen bieten.


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