Letzte Busverbindung ist weggefallen

Heimat- und Verkehrsverein hat Nachbarschaftshilfe gegründet.

Der Heimat- und Verkehrsverein besteht schon seit 50 Jahren und setzt viele Projekte um, wie Dorffeste, gemeinsame Ausflüge und sogar ein dorfinternes Branchenbuch.

Um aus der Theorie eine Praxis zu machen, hat der „Bürger-, Heimat- und Verkehrsverein Elfringhausen und Umgebung“ (BHV) für seine Leute das Projekt „Nachbarschaftshilfe für Senioren in Elfringhausen“ ins Leben gerufen.
Das Projekt verfügt über ein gesponsertes Auto und kann bis drei Personen mit gegebenenfalls Gehhilfen mitnehmen. Die erste Fahrt hat schon stattgefunden und verlief vom Gemeindezentrum Elfringhausen bis nach Holthausen zur Feuerwehr.
Durch den Wegfall der letzten Busverbindung durch Elfringhausen wurde eine Alternative für die Senioren geschaffen, nach einer Anmeldung diese Nachbarschaftshilfe kostenlos in Anspruch zu nehmen. Ehrenamtliche Fahrer gewährleisten eine sichere Fahrt.
Die Buslinie 634, die von Nierenhof nach Wuppertal verkehrte, wurde zum neuen Jahr stillgelegt. Davon ist auch Elfringhausen betroffen. Dort war die Linie das letzte öffentliche Verkehrsmittel. Da diese Möglichkeit weggefallen ist, mussten die Elfringhauser Ersatz schaffen. Um vor allem Rentnern Abhilfe zu schaffen, hat sich der Heimatverein des Ortsteils diese besondere Mitfahrgelegenheit eingerichtet: Ein neuer Wagen soll die alten Leute überall hinbringen.
Das Auto bekam der Heimatverein vom Wuppertaler „Autohaus Schönauen“ gestellt, Wartung und Reparatur einschließlich. Alles andere finanziert der Verein selbst. Für dieses Jahr ist schon vorgesorgt. Durch Spendengelder sollen die Spritkosten vorerst gedeckt sein. Mehrere Mitglieder hatten sich freiwillig als Fahrer gemeldet. Für die Passagiere ist der Service kostenlos, sie müssen sich nur kurz vorher telefonisch anmelden.

 


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