Kennenlernen und zuhören

Holger Schmitz ist neuer Pfarrer.

Pastor Holger Schmitz heißt künftig die Gläubigen in Niedersprockhövel und Haßlinghausen willkommen. Er hat Burkhard Schmelz abgelöst, der mehr als acht Jahre in der Pfarrei tätig war und nach einer Sabbatzeit als Militärpfarrer ins niedersächsische Faßberg wechselt.

„Ich habe keinen sogenannten Masterplan, zunächst möchte ich mich in der Pfarrei bekanntmachen, die einzelnen Standorte kennenlernen und den Menschen zuhören. Ich freue mich auf die Aufgabe“, sagt Holger Schmitz (46), der neue Pfarrer des Großverbundes Sankt Peter und Paul in Herbede, zu dem noch die Gemeinden Antonius (Buchholz), Augustinus und Monika (Wetter-Grundschöttel), ­Liborius (Wengern), Josef (Haßlinghausen) und Januarius (Sprockhövel) gehören. Da gibt es noch einiges zu erfahren und das im wahrsten Wortsinn.
Mit einem Gottesdienst in der Herbeder Peter-und-Paul-Kirche ist Holger Schmitz in sein neues Amt eingeführt worden. Er hat in Bochum studiert. Es folgte das Diakonat in Sankt Peter und Paul in Hattingen. Die erste Stelle trat er in Bochum-Harpen an, und nach vier Jahren wechselte er für 15 Jahre nach Oberhausen. Etwa ein Jahr war er zuletzt in Essen-Stoppenberg eingesetzt, auch in einer Pfarrei, die aus einigen Standorten zusammengesetzt war. Privat mag er klassische Musik, Katzen und fährt gerne auf seinem ­italienischen Motorrad.

 

Priester, Pfarrer oder Pastor? Die Begriffe haben unterschiedliche Bedeutung, werden – je nach Region – teils gleichgesetzt. Ein Priester wird in der katholischen Kirche durch die Weihe eines Bischofs eine Amtsperson, die Mittler zwischen Gott und Menschen ist, unter anderem bei Messen in Kirchen. Ein Pfarrer ist schlicht der Chef einer Pfarrei. Und Pastor (auf Deutsch „Hirte“) meint vor allem einen Seelsorger. Der Titel wird in der katholischen Kirche vom Bischof verliehen. Ein Pastor muss nicht unbedingt eine Pfarrei leitet.


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