IMAGE auf dem Roten Teppich bei „Starlight Express“

Dreißigster Geburtstag des Musicals lockt viele Stars  – Wirtschaftsfaktor für das Ruhrgebiet.

Das Medieninteresse an der Neuinszenierung des Klassikers „Starlight Express“ war riesig. Wie immer gehören zu einem solchen Ereignis viele Stars und Sternchen, die gern die Gelegenheit nutzten, auf dem roten Teppich für Fotos zu posieren. Damit man auch alle erkennt, gab es eine Presseinfo mit Namen und passenden Bildern. Das kleine Foto zeigt Sir Andrew Lloyd Webber.

Dreißig Jahre rollen die menschlichen Züge im Musical „Starlight Express“ nun schon durch Bochum. Gefahren sind sie durch Höhen und Tiefen und wohl niemand hätte bei der Eröffnung vor genau dreißig Jahren an diesen Erfolg geglaubt. Damit die Züge auch in Zukunft nicht auf dem Abstellgleis landen, hat Komponist Sir Andrew Lloyd Webber seinem Musical zum runden Geburtstag eine radikale Frischzellenkur verpasst. Die Premiere wurde mit Stars und Sternchen auf dem roten Teppich gefeiert. Auch IMAGE war dabei.
Großer Bahnhof für den Sieger: Auf dem Theatervorplatz dominiert ein riesiges Festzelt. Eine Fotowand bot den Gästen aus Film, Funk, Fernsehen und Politik die Gelegenheit, etwas Hollywood-Glamour in der Ruhrstadt Bochum zu versprühen – selbstverständlich bei entsprechend großem Medienaufgebot.
Auch Komponist Sir Andrew Lloyd
Webber (70) persönlich hatte es sich nicht nehmen lassen, zum 30. Geburtstag zu kommen – und sein völlig umgeschriebenes Stück live zu begutachten. Der Weltstar kam direkt aus New York, wo er den Tony Award für sein Lebenswerk erhalten hatte Ebenfalls vor Ort waren natürlich Maik Klokow und Meinolf Müller, Geschäftsführer und Theaterleiter. Der vielfach preisgekrönte Komponist Webber hat das Musical komplett überarbeitet und erklärt, warum: „Die Zeiten haben sich verändert und eine Show muss mit der Zeit gehen. Keine andere Show der Welt hat ein eigenes Theater. Wir standen vor der Alternative, nichts zu verändern, aber dann wäre in einem halben Jahr Schluss gewesen. Oder die Veränderungen zu wagen: Wir haben die Tecnhik modernisiert, ich habe einen Song neu komponiert und die Musik neu überarbeitet. Wir haben Figuren ausgetauscht: die alte Dampflok ,Papa‘ wurde durch eine ,Mama‘ ersetzt und es gibt jetzt auch zwei Züge, wo die Frauen vorneweg fahren – die wichtigsten Hits sind aber alle noch da.“ Die dem Weltstar antiquiert erscheinenden Raucher- und Büffettwagen wurden gestrichen, andere Züge wie der „Brexit“ aus Großbritannien kamen dazu. In der alten Version waren die Frauen in ihren Figuren nur Anhänger, eben Waggons – wenn auch manchmal Erste Klasse. Das hat sich geändert, denn Anhängsel sind Frauen heute längst nicht mehr.
Neue LED-Effekte schaffen einen Bling-Bling-Faktor der Extraklasse, vor allem die Figur der E-Lok strahlt am ganzen Körper.
Neue Generationen werden ihren Spaß haben – ob die Kenner des alten Starlight Express den Weg mitgehen, bleibt abzuwarten. Der rollende Wirtschaftsfaktor „Starlight Express“ ist der Region auch zukünftig nur zu wünschen.


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