Geschenke für Weihnachten

Einkaufsstress vor Weihnachten? Nein, Danke. Wenn man sich frühzeitig auf den Weg macht, dann bleibt genügend Zeit und Muße, die schönen Dinge für die Liebsten, die Bekannten und Verwandten und vor allem für die Kleinen auszusuchen. Dann kann man in aller Ruhe und Bescheidenheit eine Wahl treffen, abwägen, frühzeitig getroffenen Entscheidungen womöglich verwerfen und sich von den Kaufleuten und ihrem Fachpersonal beraten lassen, und zwar in aller Ruhe und Ausführlichkeit.

Das ist und bleibt der beste Weg. Wie schnell hat man sich im Internet verklickt, und das böse Erwachen kommt dann kurz vorm Fest, wenn die völlig überlastete Post vor Toresschluss und mit hängender Zunge die Pakete ausgeliefert hat. Was man vorher nur auf dem Bildschirm in Augenschein nehmen konnte, stellt sich häufig als ungeeignet heraus. Die Rücklaufquoten der führenden Internetanbieter sprechen Bände. Und wer will schon was Unpassendes unter den Christbaum legen!? Bei Erwachsenen kann man sich noch irgendwie herausreden, aber bei den Kindern verlischt einfach der weihnachtliche Glanz in den Augen. So etwas kann die Stimmung am festlich geschmückten Baum schnell kippen lassen. Dazu kommen noch die vielen Serviceleistungen, die nur der Einzelhandel bieten kann, wie zum Beispiel eine ausgesucht festliche Verpackung oder eine schnelle Umtauschmöglichkeit, falls auch nach guter Beratung und nachdenklichem Aussuchen die Wahl auf ein ungeeignetes Geschenk gefallen sein sollte. Kann ja alles mal passieren. Dann bleibt immer noch genug Zeit, die Einkaufsrunde von vorne zu beginnen. Und Gelegenheiten gibt‘s genug. Vor Weihnachten erweitern die Geschäftsleute gerne die Öffnungszeiten, damit auch Berufstätige mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten zum Zuge kommen können. Dazu sind am Sonntag, dem 18. Dezember, zusätzlich die Ladentüren geöffnet. Von 13 bis 18 Uhr kann man entspannt durch die Einkaufsmeilen flanieren und seine Wahl treffen. Ein weiteres Bonbon sind die Weihnachtsmärkte allerorten. Keine Frage: Bei allem Service ist und bleibt das Geschenkekaufen eine anstrengende Sache. Passt der Schlips für den Herrn Gemahl auch zum Anzug für alle Gelegenheiten? Freut sich die Gattin über das neue Küchengerät mit allem elektronischen Schnickschnack. Hält es dem Küchenalltag stand? Oder ist der erste Gang nach den Festtagen der zur Umtauschkasse? Lächeln die Kinder nur müde über das iPad, weil es nicht zur neusten Generation gehört? Diese belastenden Fragen können einem die weihnachtliche Stimmung verhageln. Dann hilft der tröstliche Gang zum Händler mit Süßwaren. Oder man stolpert über neue Geschenkideen, wenn man sich in die Auslagen der vielen Stände mit Kunsthandwerk vertieft. Manchmal hilft auch der Aufenthalt an einem der leckeren Glühweinstände.


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