Gemeindeamt Welper: Zukunft des Gebäudes ungewiss

Umfassende Sanierung dringend notwendig – Stadt möchte aber gerne verkaufen.

Das Gemeindeamt in Welper. Seine Zukunft ist ungewiss.

Das Gemeindeamt in Welper in zentraler Lage am Marktplatz liegt den Welperanern sehr am Herzen. Das denkmalgeschützte Gebäude muss im Rahmen des Stadtumbaus Welper neuen Inhalten zugeführt werden. Was aber soll geschehen?

Das ist noch völlig offen. Eröffnet wurde das Gemeindeamt am 20. Januar 1928. Architektonisch vorbildlich passe sich der Bau ins Stadtbild ein, hieß es. Verantwortlich für den Entwurf zeichnete der Essener Architekt Prof. Georg Metzendorf, bekannt geworden auch als Erbauer der Gartenstadt Hüttenau und der Essener Siedlung Margarethenhöhe. Mit dem Gemeindeamt bekam Welper einen neuen Mittelpunkt, der die beiden Ortsteile Haidchen und Hüttenau verbinden sollte. Knapp über 6000 Einwohner zählte die Gemeinde zu dieser Zeit. Der Schimmel im Keller des Hauses sorgte für den Umzug des Stadtarchivs 2013 ins Rauendahl und macht deutlich: Eine umfassende Sanierung ist geboten. Die Stadt möchte das Gebäude gern veräußern, andere wollen die Sanierung, um das Gebäude als Bürgertreff zu erhalten. Bis heute ist das Gemeindeamt Treffpunkt zahlreicher Ini­tiativen und Vereine. Hier trifft sich auch das Senioren-Netzwerk „Welper aktiv“.


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