Ganz schön viel Maloche

Ob unter Tage, im Garten, an der Werkbank oder in der Waschküche...

Für Hausfrauen war das Einmachen ein enormer Arbeitsaufwand. Titelbild der Ausstellung „Ganz schön viel Maloche“.

Ob unter Tage, im Garten, an der Werkbank oder in der Waschküche – vor 50 Jahren bestand der Alltag für Frauen und Männer vor allem aus „ganz schön viel Maloche“. So heißt denn auch eine neue Wanderausstellung aus dem LWL-Industriemuseum, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf Wanderschaft durch Senioreneinrichtungen in Westfalen schickt.
LWL-Industriemuseum schickt barrierefreie Wanderausstellung in Seniorenzentren
Im Mittelpunkt der barrierefreien Ausstellung „Ganz schön viel Maloche! Erinnerungen an die Arbeit“ stehen Themen wie Einkommen, Familie, Haushalt und Freizeit, Ängste und Arbeitslosigkeit. Die gezeigten Exponate stammen allesamt aus dem Lebens- und Arbeitsalltag älterer Menschen: Das Grubentuch erinnert an die schweißtreibende Arbeit Untertage ebenso wie an die Textilindustrie. Auch im Haushalt wurde „malocht“: Weckgläser, Waschbrett und Kartoffelkorb repräsentieren die langen und ebenso arbeitsreichen Tage der Hausfrauen.
„Mit Exponaten zum Riechen und Tasten wie duftende Seife oder grober Stoff sowie Hörstationen spricht die Ausstellung ganz bewusst alle Sinne an“, erklärt Lisa Weißmann vom LWL.
Die Schau ist jeweils bis zu sechs Wochen in jeder Einrichtung zu sehen, vom 17.6.–15.7.2018 im Matthias-Claudius-Haus, Sprockhövel.

 


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