Fähre kurbelt Tourismus an

„Hardenstein“ schließt eine Lücke im Weg.

Auf zu neuen Ufern: Die Wabe hilft Radlern und Fußgängern über die Ruhr. Seit Eröffnung des Ruhrtalradweges im April 2006 setzt die Fähre „Hardenstein“ auf der Höhe der gleichnamigen Burgruine und der Herbeder Schleuse Passagiere über.
Die „Hardenstein“ schließt eine Lücke im Ruhrtalradweg, der an der Burgruine die Uferseite wechselt. Damit hat der Fährbetrieb nicht nur den Radtourismus in Witten weiter angekurbelt und damit gleichzeitig Arbeit und Beschäftigung geschaffen.
Die Fähre befördert Spaziergänger, Wanderer und vor allem Radler über die Ruhr – an sieben Tagen pro Woche, jeden Tag bis zu zwölf Stunden. Rund 150 000 Passagiere schippern pro Saison von Ufer zu Ufer. Die Fahrt dauert gerade mal vier Minuten.
Freiwilliges Fahrgeld
Jeder Gast kann ein freiwilliges Fahrgeld entrichten. Der Schiffsführer wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt – sie bringen sich etwa bei Wartung und Reparatur des Schiffes ein. Der Bau des Schiffes durch die Wabe wurde durch die EU unterstützt. Nähere Informationen über den Fährclub und aktuelle Hinweise zum Fährbetrieb – wichtig bei Hochwasser oder anderen Störungen – finden Interessierte im Internet unter ­www.­ruhrtalfaehre.de.
Rekordverdächtig: Die „Hardenstein“ ist die einzige Elektrofähre in Nordrhein-Westfalen und war deutschlandweit die erste Elektro-Fähre, die einen durchgehenden 7-Tage-Betrieb anbot.


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