Erweiterung des Spielplatzes dringend nötig

Freizeitheim Wartenberg freut sich über Erlös des Basars der FeG.

Einen symbolischen Scheck über 2 700 Euro überreichte Basar-Initiatorin Christine Raidt von der „Freien evangelischen Kirche Witten“ (FeG) als Erlös des „KinderSachenBasars“ an das Freizeitheim Wartenberg für die Erneuerung und Erweiterung des Kinderspielplatzes.
Die Hauseltern Petra und Reinhard Rodtmann freuten sich über diese Wertschätzung für die Einrichtung. Das Kinder- und ­Jugend-Freizeitheim bietet ganzjährig Schulklassen, Kindergartengruppen, Kinder-, Teenie- und Jugendgruppen vielfältige Möglichkeiten. Dass sich dabei viel „draußen“ abspielt, versteht sich von selbst.
Das Freizeitheim finanziert sich zum wesentlichen Teil aus Spenden, da bleibt für größere Sonderausgaben nicht allzu viel Spielraum. Der ist aber für die Erneuerung und Erweiterung des Spielplatzes dringend nötig. Genau dafür ist der Erlös gedacht.


Aus eigenem Etat verdoppelt
Möglich wurde diese Summe durch die Spenden der Verkäufer des „KinderSachenBasars“ im Herbst. Diese Summe hat die Freie evangelische Gemeinde aus ihrem eigenen Spenden-Etat verdoppelt.
Zweimal im Jahr verwandelt sich das Gemeindehaus der „Freien evangelischen Gemeinde“ in einen großen Basar. Viele fleißige Hände sortieren am Donnerstag und Freitag Kleidung, Spielsachen, Bedarfsgegenstände, die vorher in Kisten, Boxen und Kartons ins Gemeindehaus gebracht wurden. Wenn sich dann am Samstagmorgen die Türen öffnen, steht schon eine lange Schlange wartender Menschen davor, die für sich und ihre Familie gut Erhaltenes zu günstigen Preisen erwerben wollen. Damit unterstützt die FeG Familien mit knappem Budget.
Angeboten werden gut erhaltene Kleidung bis Teenager-Größe, Spielsachen, Kinderwagen, Autositze und allerhand mehr – (fast) alles, was man für Kinder so braucht. Und nach dem erfolgreichen Einkauf kann man sich bei einer Tasse Kaffee entspannt hinsetzen und mit netten Leuten ins Gespräch kommen. Kosten entstehen für Käufer und die vielen privaten Verkäufer keine. Es gibt nur eine Bitte: Mindestens 10 Prozent des Verkaufspreises sollten die Verkäufer spenden. Dieses Geld, sowie der Erlös des Kuchenverkaufs, kommen einer Wittener Organisation zu Gute, die sich die Unterstützung benachteiligter Kinder und deren Familien auf die Fahnen geschrieben hat. Vielen lassen sich davon anregen und spenden mehr als die 10 Prozent. Die Mitglieder der FeG Witten verdoppeln den gespendeten Betrag aus ihrem Gemeindeetat. So kam beim vorigen Basar  im März die große – aufgerundete – Summe von 2 950 Euro zusammen.


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