Ehrung von Thomas Mai

Feuerwehr legt den Jahresbericht 2017 vor.

Hervorzuheben ist die Sonderehrung von Thomas Mai mit einer Feuerwehr-Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes für besondere Verdienste für das Feuerwehrwesen, von links: Christian Zittlau, Leiter der Feuerwehr; Thomas Mai, Leiter „Sicherheit und Ordnung“; Ulrich Winkelmann, Bürgermeister; Frank Welling, stellvertretender Leiter der Feuerwehr; und Reinhard Spennemann, ebenfalls stellvertretender Leiter der Feuerwehr.

Auf der Jahreshauptversammlung hat die Feuerwehr Sprockhövel Bilanz gezogen, den Jahresbericht 2017 vorgelegt und verdiente Feuerwehrleute geehrt. Hervorzuheben ist die Ehrung von Thomas Mai mit einer Feuerwehr-Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes für besondere Verdienste für das Feuerwehrwesen,
Die Feuerwehr Sprockhövel ist eine Freiwillige Feuerwehr ohne hauptamtliche Kräfte. Sie gliedert sich in sechs selbständige Einheiten mit acht weiblichen und 175 männlichen Einsatzkräften im aktiven Dienst, mithin eine Gesamtstärke von 183 Feuerwehrleuten. Die Gesamtzahl der verfügbaren Einsatzkräfte konnte aber aufgrund einiger Zugänge aus der Jugendfeuerwehr und von Quereinsteigern konstant gehalten werden.


Gesamtstärke von 368 Mitgliedern
Die Jugendfeuerwehr hatte Ende 2017 eine Gesamtstärke von 41 Jugendlichen, davon acht Mädchen; die Kinderfeuerwehr hat eine Mitgliederzahl von 28 Kindern, davon sieben Mädchen sowie acht weiteren Betreuern, die nicht im aktiven Dienst tätig sind. Der Musikzug besteht aus rund 40 Musikern. Die Ehrenabteilung ist mit einer Gesamtstärke von 68 Mitgliedern die mitgliederstärkste Einheit innerhalb der Feuerwehr Sprockhövel. Die Gesamtstärke der Wehr betrug somit 368 Mitglieder. 78 Feuerwehrleute sind als Atemschutzgeräteträger einsetzbar. Ferner besitzen 131 den Führerschein der Klasse C.


Verbandsführerlehrgang absolviert
Einen Gruppenführerlehrgang haben 25 Feuerwehrleute, den darauf aufbauenden Zugführerlehrgang fünf und den die Führungsausbildung abschließenden Verbandsführerlehrgang sieben Feuerwehrleute absolviert. An Einsatzfahrzeugen, die in sechs Feuerwehrhäusern untergebracht sind, stehen 25 Fahrzeuge und ein Anhänger zur Verfügung. Alle aktiven Feuerwehrleute sind mit einem digitalen Funkmeldeempfänger ausgestattet. Ferner stehen als notwendige Rückfallebene – und auch passend zu einem zukünftigen Konzept, an dem die Stadt Sprockhövel aktiv teilnimmt, – für die Bevölkerungswarnung sowie für die Alarmierung 11 Sirenen zur Verfügung.
Die Feuerwehr wurde im Vorjahr zu 288 Einsätzen alarmiert. Dies sind 5,53 Einsätze pro Woche. Hierbei wurden rund 293 Einsatzstunden oder 5 433 Personalstunden erbracht. In Erinnerung blieben – neben den zahlreichen Einsätzen mit Stichwort „VU Klemm/ManV“ – der Dachstuhlbrand bei Habbel sowie Kellerbrände in Alt-Bossel. Aber auch ungewöhnliche Einsätze wie ein absturzbedrohter Öltankwagen oder Hilfe für einen gestürzten Rollstuhlfahrer gehörten dazu.


Bilder