Dorfschule erste „Kinderrechte-Schule“ in Witten

Nach einer 1,5 jährigen Weiterbildung haben drei Lehrerinnen und eine Erzieherin der Ganztagsbetreuung für die Dorfschule in Witten-Heven 2017 den Status „Kinderrechte-Schule“ erworben.

Ausgerichtet in Zusammenarbeit mit Ausbildern der EducationY (Vodaphone Stiftung) fand diese Weiterbildung in Dortmund statt.
Kinderrechte sind die Menschenrechte für Kinder und damit eine wichtige Grundlage für das Zusammenleben in unserer demokratischen Gesellschaft. Die Kinderrechte sollen nicht „nur“ ein Unterrichtsthema sein, sondern an unserer Schule von den Kindern, uns Lehrerinnen, den Mitarbeiterinnen der Ganztagsbetreuung und den Eltern gelebt werden. Grundlage für die Kinderrechte ist die UN-Kinderrechtekonvention von 1989. Sie wird von den vier Grundprinzipien „Gleichheit, Schutz, Förderung und Beteiligung“ bestimmt. Schüler gestalten Schule mit. An der Dorfschule hat dies schon lange und an vielen Stellen Einzug gehalten; erwähnt seien hier das Streit­schlichtungsprogramm, die Pausensanitäter, die Verantwortung für das Spielhäuschen, die Treffen mit den Klassensprechern, Beteiligung an Entscheidungen wie Schulhofgestaltung und Pausenspielzeug, Übernahme von Patenschaften, der Klassenrat, OGS-Parlament, uvm.
Eine „Kinderrechte-Wand“ gibt noch nähere Auskunft darüber, wie Kinderrechte an der Dorfschule Schule gelebt werden.
Als Auszeichnung erhielten die teilnehmenden Schulen ein Schild, das in Kürze einen Platz am Schuleingang der Dorfschule bekommen wird.

 


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