Den Stoffwechsel ankurbeln

Selbst bei Schnupfen täglich ins Freie.

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Es gibt genügend Gründe, an kalten Tagen gemütlich auf dem Sofa im Warmen zu bleiben. Aber es gibt noch mehr Gründe, dem kühlen Wetter zu trotzen und dennoch spazieren zu gehen. Denn egal, wie grau der Himmel ist: Der Körper freut sich über frische Luft.
Ob im Herbst, Winter oder in den ersten Frühlingstagen – mit der richtigen Kleidung kann man sich schichtweise den widrigen Wetterverhältnissen anpassen. Gesucht ist jetzt warme Wäsche als erste Schicht direkt auf der Haut, wichtig ist das Darunter.
Bewegung an der frischen Luft tut auch im Regen gut. Sie sorgt dafür, dass der Körper das Immunsystem hochfährt. Kaltes Schmuddelwetter stimuliert die Abwehrkräfte und beugt so lästigen Erkältungen vor. Selbst bei Schnupfen sollte man täglich ins Freie, denn die kühle Luft lässt die gereizten Schleimhäute abschwellen.
Spätestens nach fünf Minuten ist das anfängliche Frösteln vorbei. Wen kümmern Pfützen auf dem Weg? Mit Regenstiefeln an den Füßen kein Problem, ansonsten hüpft man locker darüber und schult so noch Sprungkraft und Gleichgewichtsgefühl.


Positiver Nebeneffekt: Gute Laune-Kick
Ganz nebenbei sorgt das UV-Licht draußen für gute Laune. Denn wer rausgeht, kurbelt den Hormonstoffwechsel an. Licht steuert das Zusammenspiel der körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin. Durch Sonnenlicht steigt der Spiegel des Glückshormons Serotonin, das positiv auf unsere Stimmung wirkt. Wenn es trüb und dunkel ist, produziert unser Körper dagegen vermehrt das müde machende Schlafhormon Melatonin. Lichtmangel ist deshalb oft verantwortlich für schlechte Laune oder depressive ­Verstimmungen. „Raus ans ­Licht!“ heißt die Devise.

akz-o


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