Das besondere Ruhrdeutsch

Direkt, schnörkellos und trotzdem herzlich...

Was ist am Ruhrdeutschen eigentlich so besonders? Diese Frage wird mit einer neuen Veranstaltungsreihe in Bochum und Hattingen facettenreich beantwortet. Gesprochen, gesungen und von Hennes Bender in Sprechblasen von Asterix-Comics getextet – das Ruhrdeutsche kennt vielerlei Ausdrucksformen.
Die neue Veranstaltungsreihe „Ruhrgeschichten“ untersucht die Sprache genauer. Was hat sie geprägt, wie funktioniert sie? Worauf sollte man beim Lernen achten? Darum geht es in den Veranstaltungen unter dem Dach des „Blue Square“ in Bochum und Hattingen.
Nach dem Schwerpunkt „Sprache“ folgen weitere Themen, welche die Menschen an der Ruhr bewegen – präsentiert unter anderem von der Stadt Hattingen, der Stadtbibliothek Hattingen und der Volkshochschule Hattingen.
Sprache genießt einen ganz eigenen Ruf
„Ruhrdeutsch für Kinder und Eltern“ heißt es am Freitag, 23. Februar,  von 18 Uhr an in der Stadtbibliothek Hattingen im Reschop-Carré. Der ist Eintritt frei
Direkt, schnörkellos und trotzdem herzlich: Wie die Bewohner des Ruhrgebiets hat auch die Sprache einen ganz eigenen Ruf. Der Referent weiht in einem kleinen Crashkurs Kinder ab zehn Jahren, ihre Eltern und Großeltern in die Geheimnisse des Ruhrdeutschen ein. Referent ist Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins Hattingen/Ruhr
Eine musikalische Reise durch das Ruhrgebiet findet statt am Freitag, 27. April, von 18 Uhr an, im Veranstaltungsraum des Stadtmuseums Hattingen. Auch hier ist der Eintritt frei. Anhand von Beispielen wie dem „Steigerlied“ bis hin zu „Bochum“ von Herbert Grönemeyer geht’s auf eine musikalische Reise durch die Geschichte des Ruhrgebietes.