Besser Arm ab als arm dran

Kabarett und Comedy über Gott und die Welt.

In ihrem neuen Programm dreht sich für Sia Korthaus alles um die Verlockungen des Lebens und dass wir ruhig zu unseren kleinen Sünden stehen sollten.

Auch im ersten Halbjahr 2018 bietet die Kleinkunstreihe „Kultur auffem Hügel“, Steinhügel 38, im Haus der evangelischen Kirchengemeinde Heven, wieder ein volles Programm. Martin Fromme beispielsweise ist sich am Samstag, 20. Januar, 20 Uhr, sicher: „Besser Arm ab als arm dran“.
Die weiteren Veranstaltungen, jeweils samstags, 20 Uhr: 17. Februar, Lioba Albus, „Von der Göttin zur Gattin“; 10. März, Kai Bettermann, „Schlager, Stars und watt von Liebe“; 14. April, Partnerlausch, „Furiose Fehltritte“; 12. Mai „Sir“ Oliver Mally, „Live in Concert“; 2. Juni, Sia Korthaus, „Lust auf Laster“.
Seit 2005 gibt es regelmäßig Kulturveranstaltungen in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde am Steinhügel in Witten-Heven. Kultur vor Ort zu einem akzeptablen Preis. Das haben sich die Veranstalter auf die Fahnen geschrieben – ein Konzept, das aufgegangen ist. Und so konnten sie 2015 den 10. Geburtstag von „Kultur auffem Hügel“ mit drei Veranstaltungen feiern. Kulturveranstaltungen haben in Heven eine lange Tradition. Seit fast 20 Jahren gab es davor schon immer wieder entsprechende Angebote, mal mehr, mal weniger. Doch mit „Kultur auffem Hügel“ sind die Macher einen großen Schritt weitergegangen. Fast jeden Monat gibt es nun mindestens eine, vom Veranstalter-Team initiierte kulturelle Veranstaltung, meist Kabarett oder Comedy über Gott und die Welt, immer wieder auch verbunden mit musikalischen Darbietungen jeglicher Richtung.


Nicht auf der harten Kirchenbank
Natürlich muss das Publikum das alles nicht von einer harten Kirchenbank aus erleben. Die Veranstalter möchten, dass das Publikum sich im Gemeindehaus am Steinhügel 38 in Heven wohlfühlt, und bemühen sich, einen erlebnisreichen Abend in gemütlichem Ambiente zu bereiten. Während Gemeinden zusammengelegt werden, Geld knapp ist und der Mitgliederschwund beklagt wird, wagt die Veranstaltungsreihe einen anderen Weg, um Menschen – ob kirchennah oder kirchenfern – einzuladen, die Gemeinde vor Ort kennenzulernen.
Der Erfolg der vergangenen 10 Jahre gibt recht. Häufig hieß es in der Vergangenheit: ausverkauft. Rechnen konnte damit niemand. Die vielen Künstler, die den Weg auf die kleine Hevener Bühne gefunden haben, und nicht zuletzt die Besucher haben dazu beigetragen.


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